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Positive Resonanz auf "BIM Orientierungsgespräch" von Fachverbänden, Kammern und Öffentlicher Hand beim DIN in Berlin
Berlin, 5. März 2010 - Am 10. Februar 2010 fand in Berlin ein erstes verbändeübergreifendes Orientierungsgespräch zum Thema BIM Building Information Modeling statt. Eingeladen hatte das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. als Ausrichter und Gastgeber, engagierter Mitveranstalter war der buildingSMART e.V. Über 35 Teilnehmer - ein repräsentativer Querschnitt der einschlägigen Verbände und Bundesbehörden - waren gekommen, um sich über die Ausrichtung auf die digitale Unterstützung der Wertschöpfungskette im Bauwesen vom Planen, übers Bauen bis hin zum Nutzen mit Hilfe von BIM zu informieren. Es ging um die Rolle von „BIM im gesamten Lebenszyklus von Bauwerken“ und um eine noch breitere Akzeptanz dieses Ansatzes in der Fachöffentlichkeit des Bauwesens, bei den Verbänden und Kammern, der öffentlichen Hand und nicht zuletzt der Bauindustrie.
Nach der Begrüßung durch Dr. Torsten Bahke, Direktor des DIN, und einer Einführung zum Thema Standardisierung IT gestützter Hilfsmittel im Bauwesen durch Rüdiger Marquardt, Bereichsdirektor Innovation im DIN, plädierte Dr. Jürgen Koggelmann vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für eine durchgängige Betrachtung und Behandlung der gesamten Werkschöpfungskette Bau, die die Bundesbauverwaltung mit der Entwicklung des „Leitbildes Bau“ bereits angestoßen hat. Aus seiner Sicht ist BIM die Antwort auf dieses Leitbild. Dr. Thomas Liebich, Technischer Koordinator von buildingSMART e.V. erläuterte den modellbasierten Ansatz und berichtete über verschiedene repräsentative Projekte in Europa, in denen der integrierte Prozess bereits zum Tragen kommt. Erwin Gersching unterbreitete einen ersten Vorschlag des buildingSMART e.V. für ein mögliches Realisierungskonzept. Zu seinen Überlegungen gehören Pilotanwendungen, die von Anwendern aus der Praxis durchgeführt werden ebenso wie weitere Forschungsvorhaben des Bundes. Die Pilotanwendungen sollen aktiv durch eine zu bildende BIM Projektgruppe unterstützt werden.
"openBIM" als zukunftsweisender Ansatz
Es ist vorgesehen, dass ein Beirat als Beratungs- und Entscheidungsebene die strategischen Ziele definiert. Die administrative Projektkoordination soll durch das DIN erfolgen. Die Geschäftsführer und Vertreter der Verbände wollen die kommenden Wochen nutzen, um mit ihren Mitgliedern die Beteiligung an den geplanten Projekten zu diskutieren. Das nächste Treffen soll voraussichtlich Ende April erneut in Berlin stattfinden.
Mehr Informationen gibt es auf der Website von buildingSMART oder per Mailanfrage über buildingsmart@bauindustrie.de bzw. gaeb@din.de.
buildingSMART e.V.
Der buildingSMART e.V. wurde 1995 (als IAI e.V., Industrieallianz für Interoperabilität) im Rahmen einer weltweiten Initiative führender Unternehmen rund um das modellbasierte, intelligente Planen, Bauen und Nutzen gegründet. Ziel aller Beteiligten war und ist es, die Entwicklung von Methoden, Softwaretools und Schnittstellen für den Datenaustausch (IFC) voranzutreiben. Im Fokus steht Building Information Modeling (BIM) für die durchgängige Nutzung digitaler Bauwerksmodelle. buildingSMART e.V. ist offen für Unternehmen, Forschungs- und Bildungsstätten sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand, die mit dem Bauwesen verbunden sind: Planer, Bauausführende, private und öffentliche Bauherren, Betreiber von Bauwerken oder Hersteller von Software für das Bauwesen. Mitglieder des buildingSMART e.V. sind auch Behörden, Vereine und Kammern sowie Einzelpersonen (Persönliche Mitglieder). Deutschlandweit hat der buildingSMART e.V. inzwischen rund 100 Mitglieder, weltweit sind es mehr als 600.
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