IAI Arbeitskreis Mengenermittlung
In verschieden Phasen des Lebenszykluses eines Bauwerkes werden Mengen ermittelt und verarbeitet.
Bauherren, Planer und ausführende Unternehmen setzen für die verschiedenen Bauphasen unterschiedliche Softwareprodukte ein.
Der Wunsch, einmal edv-technisch berechnete oder erfasste Mengen in den verschiedenen Softwareprodukten weiterzuverarbeiten,
setzt heute immer noch bilaterale Absprachen zwischen den am Datenaustausch beteiligten Partnern voraus.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass beispielsweise für ein
Leistungsverzeichnis auch Mengen benötigt werden, die sich nicht immer direkt aus der Geometrie ablesen lassen.
Beispiele hierfür sind üblicherweise nicht gezeichnete Fliesenspiegel oder abgehängte Decken.
Ein Ziel des Arbeitskreises ist es, fehlende oder schwammige Definitionen von Mengen so zu präzisieren,
dass sie von allen Beteiligten in gleicher Weise verstanden werden.
Damit können Mengen, die von einem CAD-Programm ermittelt werden, von einem rein alphanumerisch arbeitenden Programm genutzt werden.
Ein weiteres Ziel, welches sich der Arbeitskreis gestellt hat, besteht darin,
Verfahren zu definieren, nach denen Mengen ermittelt werden, die nicht direkt aus einem grafischen
Entwurf entnommen werden können. Rechenregeln, die von allen gleich interpretiert werden, sollen in der Lage
sein, rein alphanumerische Daten wie die Höhe eines Fliesenspiegels oder die Höhe einer abgehängten Decke
mit der konkreten Geometrie eines Projektes zu verknüpfen.
Über die reine Mengenermittlung hinaus möchte der Arbeitskreis definieren,
wie Verknüpfungen zu rein textlichen Informationen ausgetauscht werden.
Solche textlichen Informationen können beispielsweise Kostenelemente,
Teilleistungen, Möbel oder sonstige Ausstattungen sein.
