4. Treffen der BIM Gruppe
3. Treffen der BIM Gruppe
2. Treffen der BIM Gruppe
1. Treffen der BIM Gruppe
Die BIM Anwendergruppe
Am 3. Juni 2008 fand in Karlsruhe das erste BIM Anwendertreffen statt. Die Teilnehmer, zahlreiche Architekten, Ingenieure, Fachplaner, Ausführende sowie die öffentliche Hand und kommunale Auftraggeber, kamen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden und waren begeistert von der positiven Aufbruchstimmung und dem lebendigen Forum.
Die Branche, die sich mit dem Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden befasst, hat erkannt, dass Building Information Modeling (BIM) nicht länger nur ein Modewort ist, sondern dass sich damit Planungsprozesse aktiv gestalten lassen. BIM ist Technologie und Methode. Der Datenaustausch von dreidimensionalen Gebäudemodellen über IFC optimiert den Planungsprozess. Damit lassen sich u.a. Energieberechnung, Mengen- und Kostenermittlung oder die Übergabe an das Facility Management einfach integrieren.
In der BIM Anwendergruppe werden auch Fragen diskutiert, wie:
- Welche Rolle spielt der Projektmanager, der die Immobilie auch 20 bis 30 Jahre nutzt?
- Welche Anforderungen müssen an BIM aus Bauherrensicht gestellt werden?
- Welche Modelldaten sind qualitätsrelevant und wie lassen sie sich verwalten?
- Was kommt damit auf die öffentliche Bauverwaltung zu, in Bezug auf Themen wie Kostenkalkulation (graphische Kostenkalkulation, belastbare, nachvollziehbare Kosten)?
- Wie lässt sich BIM in die HKLS Planung / Energieberatung einbeziehen?
- Wie lassen sich Planungsprozesse durch BIM (und IFC Schnittstelle) durchgängig über alle Leistungsphasen 1-9 abbilden?
Selbstverständlich haben die verschiedenen Beteiligten unterschiedliche Erwartungen an den neuen Prozess des building information modeling.
In der folgenden Tabelle wurden, als ein erstes Ergebnis der BIM Anwendergruppe, diese Erwartungen und Chancen durch BIM zusammengetragen :
Rolle / Bereich |
< 2 Jahre |
bis 2015 |
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Bauherr |
Langzeitarchivierung für den Nutzer
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FM-Datenhaltung im Modelserver
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Architektur |
Bessere Kommunikation mit den Fachplanern;
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Bauteilorientiertes, inkrementelles Informationsmanagement für das Planungsteam und die Bauausführung;
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Tragwerksplanung |
Kopplung der Geometrie des analytischen Modells an das des Architekten. Dadurch höhere Flexibilität gegenüber Entwurfsänderungen;
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Erstellen einer "Beweiskette" bzgl. Eingangs- und Ausgangsparameter für statische Berechnungen;
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TGA-Planung |
Bessere Kommunikation mit dem Bauherrn;
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Simulation der Gebäudesteuerung für den Kunden;
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Generalplaner |
Vom qualitativen zum mehr quantitativen Risikomanagement für den Bauherrn/Investor;
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Im Projektteam optimierte Modelle auf einer BIM-Kommunikationsplattform;
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Bauunternehmen |
Simulation von Bauablauf und –logistik zur Koordination der Nachunternehmer;
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Modellbasierte Optimierung terminkritischer, komplexer Projekte bereits i.d. Planung mit den Fachplanern und Nachunternehmern;
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