Am 20. Juli 2026 hat der Vorstand von buildingSMART Deutschland die Gründung der buildingSMART-Fachgruppe "BIM für die öffentliche Hand" beschlossen.
Die neue buildingSMART-Fachgruppe ist im Arbeitsraum 5 "Rahmenbedingungen" angesiedelt und geht auf einen Roundtable im Jahr 2025 zurück. In diesem wurde deutlich, dass Akteure der öffentlichen Hand, die bei der Vergabe öffentlicher Aufträge an die Vorgaben des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) gebunden sind, bei der Einführung der BIM-Methodik vor spezifischen, zugleich jedoch vielfach vergleichbaren Herausforderungen stehen.
In der Vorhabensbeschreibung heißt es: „Die Akteure sollen voneinander lernen – unabhängig davon, ob es sich um große oder kleine Organisationen, BIM-Anfänger, Fortgeschrittene oder Experten handelt. Der Austausch steht im Fokus. Ziel ist es, Fehler nur einmal zu machen. Bewährte Vorgehensweisen sollen geteilt werden.“
Zielgruppen der buildingSMART-Fachgruppe "BIM für die öffentliche Hand" sind:
- Verwaltungen der verschiedenen Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Landkreise und Städte bzw. Gemeinden)
- Öffentliche Unternehmen (Eigenbetriebe, Stadtwerke oder Zweckverbände), die sich im Eigentum des Staates befinden
- Organisationen, die bei ihren Auftragsvergaben an die Vorgaben des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) gebunden sind, bspw. Forschungsorganisationen
Der Initiatorenkreis setzt sich aus folgenden 15 Mitgliedern zusammen:
- BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
- DB InfraGO
- Freie und Hansestadt Hamburg
- Gebäudemanagement Schleswig-Holstein
- Landeshauptstadt Stuttgart
- Max-Planck-Gesellschaft
- ProWST Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater
- Sprinkenhof GmbH
- Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB)
- Stadt Dortmund
- Stadt Herne
- Stadt Köln
- Stadtwerke München sowie
- ukafacilities GmbH (Uniklinik Aachen)
- Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Weitere Interessierte aus den aufgezählten Zielgruppen sind herzlich eingeladen, sich an der Fachgruppe zu beteiligen. Bei Interesse genügt eine E-Mail an die FG Öffentliche Hand, die gerne auch die Vorhabensbeschreibung als PDF zur Verfügung stellt.
Als zentrales Element wird eine Austauschplattform eingerichtet, die nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der öffentlichen Hand, von öffentlichen Unternehmen sowie von Forschungsgesellschaften zur Verfügung steht. Diese Plattform wird von einem Moderatorenteam betreut und von der buildingSMART-Geschäftsstelle administriert.
Die Sprecher der neuen buildingSMART-Fachgruppe werden in Kürze über die nächsten Schritte sowie die Möglichkeiten zur Mitwirkung informieren.
