"Digital Supply Chains in the Built Environment" von GS1 und buildingSMART International


buildingSMART International (bSI) und die für Datenübertragungs- und Identifikationssysteme bekannte Standardisierungsorganisation GS1 erarbeiten gemeinsam Standards für eine durchgängige digitale Lieferkette. Beim bSI Standards Summit im März 2019 in Düsseldorf startete die User-Group-Initiative "Digital Supply Chains in the Built Environment" (DSCiBE). Die Initiative trifft sich regelmäßig zu Workshops - das nächste mal am 25. November 2019 in München. Die Gruppe lädt weitere Experten zur Mitarbeit ein. Mit ihrem aktuellen Faltblatt informiert die Initiative über Problemstellung, Ziele und angestrebte Lösungen.

Im Bauwesen arbeiten Mitglieder der Lieferkette oft mit unterschiedlichen Versionen in eigenen Informationsdatenbanken, was den Datenaustausch und die Automatisierung der Prozesse erschwert. Als Lösung sieht die Initiative die Wahl einer Datenstrategie auf der Grundlage gemeinsam vereinbarter internationaler Standards. Dies ist nach Ansicht der Gruppe der effizienteste, wenn nicht sogar der einzige Weg, um zukunftssichere, maschinenlesbare Produktinformationen innerhalb einer Lieferkette zu erhalten.

Die aktuelle Normungsarbeit nimmt sich dieser Herausforderung an und gibt eine erste Orientierung.
Die Umsetzung der Normen schafft in einem zweiten Schritt eine solide Grundlage für den zukünftigen Nutzen digitaler Lieferketten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die digitale Lieferkette hilft die Informationslücke zu schließen zwischen dem, was geplant ist und dem, was gebaut ist. Das führt u.a. zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen.

Die gesamten Positionen der Digital Supply Chains in the Built Environment User Group finden Sie im beigefügten Faltblatt auf Englisch als Download (siehe unten). 

Der nächste DSCiBE-Workshop findet am 25. November 2019 in München statt. Weitere Informationen erhalten Sie in der buildingSMART-Geschäftstelle.

 


06.09.19
 

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