„BIM-Leitfaden 2014 für Deutschland“ soeben erschienen


BIM, leicht und verständlich: Ein Ratgeber für BIM Interessenten und Anwender - Die Arbeitsgemeinschaft Obermeyer Planen + Beraten und AEC3 Deutschland GmbH hat den ersten „BIM-Leitfaden für Deutschland“ im Rahmen der Forschungsinitiative ZukunftBAU und im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung erstellt.

Der Leitfaden basiert auf der Analyse bestehender internationaler BIM-Richtlinien und den langjährigen BIM-Erfahrungen der Autoren, die zusätzlich von einem Fachgremium aus Experten unterschiedlicher Unternehmen und Institutionen unterstützt wurden. Er adressiert  alle, die sich für die moderne Arbeitsmethode im Bauwesen interessieren und bietet eine erste konkrete Annäherung an das Thema BIM unter deutschen Rahmenbedingungen. Die Autoren beantworten Fragen, die sich viele Agierende rund ums Planen, Bauen und Nutzen – vom Planungsbüro über ausführende Unternehmen bis hin zur öffentlichen Hand – heute stellen: Welchen Einfluss hat BIM auf die bestehenden Arbeitsprozesse? Welche neuen Rollen und Verantwortlichkeiten müssen definiert und aufgebaut werden. Wie lassen sich Projekte mit BIM wirtschaftlicher abwickeln? Welche konkreten Vorteile ergeben sich für die unterschiedlichen Nutzergruppen? Welche Anforderungen sind bei der BIM-Einführung oder bei der Anwendung in einem Projekt zu beachten? Welche Anfangsschwierigkeiten können auftreten? Wie können Risiken minimiert werden?

Im Fokus stehen nicht nur Großprojekte, sondern auch die für Deutschland typischen kleineren und mittleren Unternehmen und deren Projekte. Die Kostenfrage wird ebenso angesprochen wie die Aufwandsverlagerung. Darüber hinaus geht es um die fachübergreifende Zusammenarbeit bei der BIM-basierten Projektkoordination und -steuerung. Der Leitfaden vermittelt Erkenntnisse im Umgang mit den Bauwerksmodellen, ihren Fertigstellungsgraden und den beinhalteten Modellelementen. Er geht konkret auf Anwendungen, wie die konsistente Planableitung, die modellbasierte Mengenermittlung, Visualisierungen sowie weitere Ableitungen aus dem Bauwerksmodell und vor allem die Kollisionsprüfung, ein. Die Koordination über die Systemgrenzen der eingesetzten Software hinweg und die softwareneutrale Übergabe an den Auftraggeber erfordern qualitativ hochwertige Schnittstellen. Diese werden mit Fokus auf die IFC Schnittstelle beschrieben und bewertet. Arbeitsblätter und Checklisten im Anhang des Leitfadens bieten Vorlagen für eine BIM-gerechte Projektabwicklung.


Leitfaden zum kostenfreien PDF Download (109 Seiten, 13 MB) unter 
www.bbsr.bund.de 
 

 

27.02.14
 

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