Katalog | Bauteileigenschaften

Projektziele

Projektziel ist die Standardisierung  von Eigenschaften und Eigenschaftswerten  für wichtige Rohbau-Bauteile. Wichtige Rohbaubauteile sind auch Fenster und Türen. In einem ersten Schritt sollen produktneutrale Eigenschaften definiert werden. Die Eigenschaftswerte dieser Eigenschaften können in unterschiedlichen Datentypen wie Textlisten, numerischen Werten  (Reelle Zahlen oder ganze Zahlen), Ja/Nein Werten usw. abgebildet werden. Mit diesen standardisierten Werten soll es möglich sein, Prozesse wie Ausschreibung, Kostenschätzung, Ablaufplanung, Kalkulation usw. programmtechnisch zu unterstützten. Individuelle Abstimmungen zwischen den einzelnen am Bau Beteiligten können dann weitgehend entfallen.

Falls Baustoffhersteller und Baustoffhändler ihre Produkt mit diesen Eigenschaften verknüpfen, sind hierüber Produktrecherchen und über eine entsprechende Infrastruktur theoretisch auch Materialbestellungen möglich. In der Projektgruppe arbeiten  Vertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit. In Österreich ist geplant, die Ergebnisse als ÖNORM A6240-5 zu veröffentlichen.  Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe sollen außerdem über buildingSMART in deutscher Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung gestellt werden.

Im Moment beschäftigt sich die Arbeitsgruppe lediglich mit der Definition von Inhalten. Um die Ergebnisse nutzen zu können, ist es notwendig, auch die physische Speicherung der Inhalte zu definieren. Die Arbeitsgruppe hat sich vorgenommen, auch diesbezüglich Festlegungen zu treffen. Im Moment gibt es hierzu lediglich Überlegungen. Eine Überlegung ist, die Daten im buildingSMART Data Dictionary (bsDD, früher IFD genannt) einzupflegen. Das hätte den Vorteil, dass die Eigenschaften und Eigenschaftswerte auch international zur Verfügung gestellt werden können. Diese Variante ist mit relativ hohen Kosten verbunden. Der Nutzen ist fraglich, weil noch unklar ist, ob hinter bsDD eine funktionsfähige Infrastruktur steht. Unbekannt ist ebenfalls, wann es Software geben wird, die diese Daten auswertet. Alternative Lösungen sollen ebenfalls untersucht werden. Auch hier fallen Kosten an und Softwarehäuser müssen motiviert werden, diese zu unterstützen. Mit Unterstützungen von Baustoffherstellern und Baustoffhändlern ist es sicher möglich, bsDD einen Schritt voranzubringen.       

 

Personen

  • Allplan GmbH

  • Bentley Systems Germany GmbH

Hubert, MartinLeiter Projektgruppe

  • AEC3 Deutschland GmbH

  • Max Bögl Bauservice GmbH und Co. KG

  • Allplan GmbH
  • Hochschule München | Fakultät 02 Bauingenieurwesen

Prof. Rasso Steinmann
Siegfried Wernik
Hubert, Martin
Dr.-Ing. Thomas Liebich
Dr.-Ing. Schreyer, Marcus
Prof. Rasso Steinmann
Bettels, Lutz
Bettels, Lutz
Hubert, Martin
Bäck, Robert
Siegfried Wernik
Bäck, Robert
Dr.-Ing. Thomas Liebich
Dr.-Ing. Schreyer, Marcus