In Folge 41 des bSD Talks spricht Podcast-Gastgeber und buildingSMART Deutschland Vorstandsvorsitzender Cornelius Preidel mit Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Nordrhein-Westfalen gilt als eines der führenden Bundesländer in Sachen Building Information Modeling (BIM). Ein Beispiel dafür ist die modellbasierte Baugenehmigung, deren Umsetzbarkeit bereits anhand einer Studie erfolgreich nachgewiesen wurde.
Doch was macht diese Vorreiterrolle aus und wie kann dieser Ansatz nun flächendeckend etabliert werden? Darüber spricht die Ministerin ebenso wie über die Herausforderungen bei der Digitalisierung von Genehmigungsprozessen. Denn, so Scharrenbach, kaum ein Verwaltungsverfahren sei so komplex wie das der Baugenehmigung.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bauwirtschaft. Statt gegenseitiger Schuldzuweisungen nach dem Henne-Ei-Prinzip brauche es gemeinsame Lösungen – denn weder der Vorwurf zu langsamer Behörden noch der Hinweis auf fehlerhafte Bauanträge bringe die Digitalisierung voran.
Zum Abschluss richten Ina Scharrenbach und Cornelius Preidel den Blick in die Zukunft: Dabei diskutieren Sie unter anderem die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Bauwesen. Für Ina Scharrenbach ist KI vor allem ein Werkzeug, das Prozesse unterstützen kann. Die Expertise von Architektinnen, Architekten sowie Bauingenieurinnen und Bauingenieuren bleibe jedoch unverzichtbar, so die Ministerin – nicht zuletzt, weil sie die Ergebnisse prüfen, bewerten und letztlich die fachliche sowie rechtliche Verantwortung tragen würden.
Die aktuelle Episode ist, wie immer, über alle gängigen Podcast-Plattformen abrufbar:
- Spotify
- Deezer
- Apple Podcasts
- YouTube Music
- YouTube
- Unser Online Fachmagazin bSD+
Die im Podcast diskutierten Themen zeigen, dass die digitale Transformation des Bauwesens bereits konkrete Auswirkungen auf Planung, Genehmigung und Projektabwicklung hat. Umso wichtiger ist der fachliche Austausch über erfolgreiche Ansätze, praktische Erfahrungen und neue Lösungswege. Eine Gelegenheit hierzu mehr zu erfahren, bietet der 7. Karlsruher Bauherrenkongress am 9. Juli 2026. Dort gibt es praxisnahe Einblicke, aktuelle Beispiele aus laufenden Projekten und Erfahrungen der öffentlichen Hand sowie von privaten Auftraggebern.
Zum Programm und zur Anmeldung zum 7. Karlsruher Bauherrenkongress kommen Sie hier.
